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Fenrirs blog

Schöpfungstheorie 5 - Kinderspiel

Tatsächlich verhält es sich so, dass Gott die Erde als Spielzeug für seine zwei Kinder geschaffen hat.

Es handelt sich dabei um eine Art göttlichen Brummkreisel der durch das göttliche Kinderzimmer saust.

Die Erde gefiel Gottes Kindern und sie spielten häufig mit ihr. Da Kinderhände aber klebrig sind, wurde auch die Erde mit der Zeit immer klebriger und das war gut, denn so blieb auf ihr der Staub, von unter dem göttlichen Kinderbett, kleben, was heute unsere Wolken sind. Aus Matsche und Sand aus dem göttlichen Spielplatz wurden unsere Berge und Täler. Spucke und Limo sind unsere Gewässer. Und aus den Hautschuppen der Kinder entstand dann schließlich das Leben mit dem Menschen an seiner Spitze, genau so wie Gott es von Anfang an geplant hatte. 

Das Kinderzimmer ist nun etwas aufgeräumter und Gottes Kinder nehmen die Erde nicht mehr so oft in die Hand, um sie nicht zu beschädigen, denn sie wissen um das, was sie geschaffen haben. Stattdessen zieht die Erde nun in dem Zimmer iher Kreise, verfolgt von den bewundernen Blicken der Kinder. 

Für uns Menschen ist das göttliche Haus nicht sichtbar, unsere Augen würden an dem Glanz verbrennen. Aber manchmal, nachts am Himmel, kann man ein Leuchten sehen, von unseren 'Wissenschaftlern' fälschlicherweise als Supernovae bezeichnet, was aber nichts anderes ist als die Freude in den Augen Gottes Kinder, unserer Ahnen.

 

Ich bin gerne bereit diese Theorie in einer wissenschaftlichen Debatte weiter zu erörtern.

Schöpfungstheorie 4 - Blumenbeet

Das Universum ist ein Beet. All die Sonnensysteme sind aus Samen entstanden, den ein Gärtner im fruchtbaren Universum ausstreute. Dies erklärt auch die Zusammenballungen und den leeren Raum, der überall zu finden ist, da man Saatgut einfach nicht so gleichmäßig ausbringen kann. Der Same wurde immer mit der gleichen spiralförmigen Bewegung ausgebracht, weshalb auch alle Galaxien einander ähneln.

Jedes Sonnensystem in sich ist eine Pflanze, deren Wurzel das Zentralgestirn darstellt, welches von den Blüten umkreist wird. Die Wurzel liefert die Nahrung für die Pflanze. Manche der Blüten haben besonders eindrucksvolle Blätter, wie zum Beispiel der Saturn, bei anderen wie dem Jupiter haben sich viele kleine Unterblüten gebildet. Wenn eine Blume stirbt liefert sie ein Spektakel wie wir es vom Herbslaub kennen. Alles ist lebendig, was erklärt warum das Universum ständig in Bewegung ist und warum sich alle Bewohner so sicher sind, dass das Leben ein zentraler Bestandteil desselben ist.

Auch diese Theorie möchte in einer wissenschaftlichen Debatte erörtert werden.

Schöpfungstheorie 3 - Wahnsinniger

Die Welt wurde von einem Wahnsinnigen geschaffen, der einfach nicht wusste was er tat. Als er dann einen Menschen produzieren wollte um nicht allein sein zu müssen, nagte er sich aus Verzweiflung seinen eigenen Fuß ab und formte sich dann dazu passend seine Frau.

Dies erklärt a) warum manche Frauen auf so großem Fuß leben und b)  warum diese so häufig einen Schuhtick haben (um den großen Fuß zu tarnen). Es erklärt auch die Faszination vieler Menschen für Käse. Es erklärt auch warum die Welt so seltsam ist.

Auch diese Theorie steht für eine wissenschaftliche Diskussion bereit.

Schöpfungstheorie 2 - Walnuss

Ich hatte lange das Gefühl einen besonderen Draht zur Erde zu haben. Deshalb wurde mir schnell bewusst, dass die Erde mir etwas mitteilen möchte. Diese Botschaft erreichte mich beim Essen einer Walnuss. Dieser nussige Geschmack, das musste etwas besonderes sein! Nicht von dieser Welt. Außergewöhnlich! Es schoss mir wie ein Überspannungsschlag durch den Kopf. Die Welt ist in einer Walnuss. Anders kann es nicht möglich sein. Es gibt so viele verschiedene Sorten Nusseis – wie sollten diese sonst zu Stande kommen? Keine Schöpfungsgeschichte liefert eine Erlärung für die vielen verschiedenen Nusssorten. Das ist ein deutlicher Beweis. Ich habe Recht.

Die Welt befindet sich innerhalb einer Walnuss, die von einem kleinen Eichhörnchen (in anderen Theorien „Gott“ genannt) durch einen weiteren, viel größeren Raum hüpfend getragen wird. Die Dunkelheit in der Walnuss nennen wir Galaxie. Die Sonne ist ein verirrter Lichtpunkt, der nicht mehr aus der Walnuss heraus findet.

Ich bin auch bereit diese These durch eine weitere wissenschaftliche Debatte überprüfen zu lassen.

Neue Rubrik: Tägliche Schöpfungslehre

Wenn ich derzeit so durch mein Internet blättere, stelle ich immer wieder fest, dass in den USA und leider auch zunehmend in Großbritannien den Ansichten der sogenannten Kreationisten, also Anhängern der Schöpfungslehre, ein unangemessen großes, öffentliches Forum geboten wird, um ihre abstrusen Fabeln unters Volk zu bringen.

Hier im alten Europa haben wir uns ja im Großen und Ganzen daran gewöhnt, dass Politik und Religion getrennte Wege gehen, selbst dann wenn sie gelegentlich gleiche Ziele verfolgen. Das hat seine Berechtigung, denn die Politik soll sich nicht an der Legendenbildung beteiligen sondern in der Realität verwurzelt sein. Da viele Kreationisten aber offensichtlich der Meinung sind, dass ihr schierer Glaube einen Beweis darstellt, der sich mit einer wissenschaftlichen Betrachtung messen kann, möchte ich dem nun ein paar weitere Schöpfungstheorien entgegenstellen, die alle durch mindestens eine Beobachtung gestützt werden und somit wenigstens den Ansatz naturwissenschaftlichen Denkens in sich tragen.

Schöpfungslehre 1 - Riesenpups:

Die ganze Welt wurde von einem Riesen ausgepupst. Dies erklärt anschaulich warum so viele Menschen so viel Scheiße von sich geben. Auch moderne Redewendungen wie "shit happens" finden darin ihren etymologischen Ursprung.

Ich bin gerne bereit diese These durch eine wissenschaftliche Debatte überprüfen zu lassen.

Über Träume

Viele glauben, es gäbe nichts Schmerzhafteres, als das Sterben eines Traumes erleben zu müssen.

Träume aber verhalten sich nicht wie Seifenblasen, die platzen, sobald sie den Boden berühren. Vielmehr sind sie wie Sterne, immer da, die sich in Seen spiegeln, in Wasserpfützen oder Fensterscheiben.

Die Spiegel unserer Träume sind die Menschen, mit denen wir zu tun haben, unsere Beziehungen und Erlebnisse. Wir neigen dazu, unser Augenmerk nur auf die Spiegel zu richten und das, was wir darin sehen, halten wir für real. Ein Spiegel aber kann blind werden, er kann zerbrechen oder einfach nicht mehr da sein. Dann sieht es so aus, als seien auch unsere Träume zerstört und verschwunden. Aber sie sind da. Gleich den Sternen am nächtlichen Himmel einer Großstadt, die unser unvollkommenes Auge nicht mehr wahr zu nehmen vermag, sind sie da und warten darauf, von dir neu entdeckt zu werden. Dann tust du gut daran, an eine Stelle zu gehen, von der aus man die Sterne sehen kann.

Scließe deine Augen.     

Schweige.

Atme.

Hörst du deinen Herzschlag?

Spürst du, wie es kribbelt in dir?

Vernimmst du das Rauschen deines eigenen Blutstroms in den Ohren?

Das ist dein Traum. Er ist da. Es ist dein Leben.

Es wartet auf dich wie eine Braut.

Geh, zieh dir das Leben rein, koste es mit allen Sinnen. Es gehört dir.

Achte nicht auf die Spiegel. Spiegel können blind werden. Sie können zerbrechen oder einfach nicht mehr da sein.

Dein Traum aber existiert mit dir solange du lebst.

 Wo ist DEIN Ort, von wo aus du die Sterne sehen kannst?

Nachrichtenüberdruss

Es gibt Tage, da blättert man entspannt durch sein Internet und liest auf einer der üblichen Nachrichtenseiten (stern.de) fast nur Überschriften, die einem die Freude am Tag nehmen.

Es fängt an mit der üblichen Betroffenheitsmeldung, dass eine deutsche Famillie neben über hundert anderen Menschen in Spanien ums Leben gekommen ist, weil vermutlich auf Teufel komm raus gespart wurde. Nun weiß ich zwar nicht was diese Menschen so viel wichtiger macht als die vielen anderen Toten, oder warum dies interessanter ist, als die Versäumnisse der Fluglinie, aber seis drum.

Dann eine Umfrage wegen der Bildungspolitik. *Seufz* Was nützt es wenn man ohnehin mutmaßlich schwach gebildete Online-Leser (man weiß, dass vorrangig jüngere Menschen online-news lesen) dazu befragt, was falsch läuft in der Bildungspolitik? Die Antwort ist doch ganz einfach: Der dicke Oggersheimer hatte gemeint, dass Bildung kein Geld kosten darf und danach ging es steil bergab. Unsere derzeitige Regierung wird von seinem Mündel angeführt, da wird man wohl kaum mit einer Besserung rechnen dürfen - dazu müsste man ja Fehler zugeben... könnte man endlos fortsetzen.

Dass ein Kremlkritiker weiter im Knast bleibt ist da noch eine der harmloseren Nachrichten. Man weiß ja eh nicht, ob das der einzige Grund für seine Inhaftierung war.

Es mehren sich die Zweifler, dass die chinesischen Turnerinnen überhaupt das nötige Mindestalter von 16 Jahren haben. Nur weil die winzig sind, kaum 35 kilo wiegen und in älteren Dokumenten ein anderes Geburtsdatum stand als in den im Februar ausgestellten. Mal ganz ehrlich: Vom Urgedanken ausgehend ist die Olympiade doch ein Witz. Keiner glaubt mehr, dass Sport gesund ist. Man kann bei keinem Sieger mehr sicher sein, ob der Sieg durch Leistung oder Chemie erreicht worden ist. Wo ist denn da der Reiz? Die Sportler sind für tausend Interessen da, aber nicht mehr für das faire Kräftemessen, das ihr eigentliches Ziel sein sollte. Das ganze als Staatsauftrag zu betreiben um das Prestige zu erhöhen funktioniert somit zum Glück auch nicht mehr, aber das chinesische Regime ist ja bekanntlich nicht das schnellste wenn es um neue Entwicklungen geht. Eine zynische Form der Genugtuung.

Justizministerin Zypries, die mit Wolfgang Schäuble den fiesesten Datenkraken in ihren eigenen Reihen hat, die selbst allenfalls ein grenzwertiges Verständnis für demokratische Grundrechte hat, will den "Datendieben" an den Kragen. Tolle Idee Frau Zypries. Mein Vorschlag: Weniger Publicity-Gelaber - mehr Umsetzung, und da Sie es selber eh nicht wissen, fragen Sie doch endlich mal VORHER das Verfassungsgericht ob das was sie da vorhaben wenigstens halbwegs verfassungskonform ist. Schlimm genug, dass man Ihnen das sagen muss. Bei Ihrem Kollegen Schäuble ist vermutlich eh nix mehr zu retten.

Im gleichen Atemzug gelangen behördlich verschlampte Daten aus einem rheinlandpfälzischen Knast an die Öffentlichkeit, mich schockiert nur noch, dass sowas nur im Zuge anderer Schlampereien an die Öffentlichkeit kommt.

Die T-Com macht tatsächlich das was jeder vorhergesagt hat: Sie streicht Stellen und verschiebt Mitarbeiter in Billiglohn-Gesellschaften. Nur weiter so, den schwindenden Kundenzahlen begegnet man bestimmt am Besten durch miese Öffentlichkeitsarbeit und Senkung des Serviceniveaus.

Und dann natürlich Biosprit. Eine schwachsinnige Idee soll mit Subventionen, die ohnehin das Übel der modernen Wirtschaft sind, am Leben erhalten werden, NACHDEM die Fehler im Plan bereits für jeden erkenntlich zu Tage getreten sind. Intensive Landwirtschaft mit hohem Chemieeinsatz, miserable Kosten-Nutzenrechnung, keine echte CO2-Ersparnis und kürzere Lebenswerwartung der Motoren sind da nur die Spitze des Eisbergs. Steigende Lebensmittelpreise kommen auch bei denen nicht gut an, die ohnehin kein Interesse an ökologischem Verhalten haben. Der widerwärtige Populismus mit dem diese Pseudomaßnahme trotzdem beworben wird sprengt jede Dimension. Selbst wenn man es sich noch leisten kann: Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich.....

Und trotzdem hoffe ich, dass morgen bessere Nachrichten kommen - schon seltsam.

Filmkritik: The dark knight

Heute Abend habe ich im Kino "The dark Knight" gesehen und möchte meine Ansicht dazu zum Besten geben.

The dark knight ist der Nachfolger von Batman begins, einer neuen Serie von Batmanverfilmungen, die deutlich weniger comicartig sind und sich durch eine eher düstere Stimmung auszeichnen. Mit Christian Bale wurde für die Hauptrolle ein hochkarätiger Schauspieler verpflichtet, der der Figur des Batman/Bruce Wayne neues Leben einhaucht. Auch für die weiteren Haupt- und Nebenrollen wurde äußerst nahmhaftes Personal gefunden wie Michael Caine (Alfred), Morgan Freeman (Lucius Fox), Aaron Eckhart (Harvey Dent), Gary Oldman (Chief Gordon) und natürlich Heath Ledger in seiner vorletzten Rolle als Joker.

Um es kurz zu machen: Der Film ist sicher einer der besten, wenn nicht sogar der Beste den ich je gesehen habe. Schauspieler, Drehbuch, Musik und Regie sind schlicht phänomenal. Jeder Charakter, der bereits im Vorgänger vorhanden war wird deutlich weiterentwickelt, alle Figuren sind vielschichtig und niemals langweilig. Die Geschichte bleibt nie stehen sondern wird ständig vorangetrieben. Die Bilder sind eindrucksvoll und die Kameraeinstellungen durchdacht. Es gilt ja als Hollywoods schlechtest gehütetes Geheimnis, dass Heath Ledger posthum den Oscar für die beste Nebenrolle erhalten wird, wozu ich nur sagen kann, dass alles andere auch eine gewaltige Fehlentscheidung wäre. Seine Darstellung des Jokers ist der neue Maßstab, an dem sich jeder zukünftige Comicbösewicht messen muss. Ein finsterer Joker, der das Chaos ehrlich liebt und auf diese Art mehr Schrecken im Zuschauer erzeugt, als man es überhaupt für möglich halten sollte.

Dennoch gibt es auch humorvolle Momente, die nicht ausschließlich dem Lösen der Spannung dienen, sondern ebenfalls der Charakterentwicklung. So wird beispielsweise das Verhältnis zwischen Bruce Wayne und Alfred auf diese Art deutlicher beleuchtet in welchem sich das einzig verbliebene Familienleben des Helden findet - sein Hort der Ruhe.

Alles in allem kann ich den Film jedem nur wärmstens ans Herz legen und die DVD ist schon fest vorgemerkt.

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Rom Nach zahlreichen Protesten vor allem von führenden Unternehmen der Touristikbranche hat das italienische Parlament das Rauchverbot in Lokalen ein wenig gelockert. In Bars und Cafes darf nun wieder geraucht werden. Bedingung: Die Raucher verzichten für die Dauer des Aufenthalts aufs Ausatmen...