Bohnen mit Speck nach Western Art

Was soll ich sagen: Ich stehe auf die Bud Spencer/Terence Hill Filme. Und auch in der tausendsten Wiederholung kann ich mich immer noch über Vier Fäuste für ein Halleluja kaputtlachen.
Ich bin halt leicht zu erheitern.
Aber diese Szene zu Anfang wo den Banditen die Bohnen geklaut werden hat mich experimentieren lassen.
Also nahm ich meinen kleinen Grill und eine große Eisenpfanne und probierte Bohnen mit Speck auf offener Flamme aus.
Ich goß etwas Olivenöl in die Pfanne und stellte diese auf den Grill.
Dann kippte ich reichlich Speckwürfel in die noch kalte Pfanne und wartete bis ich langsam was brutzeln hörte.
Ich rührte fleißig, um den Speck auszulassen und langsam zu rösten.
Kurz bevor ich die gewünschte Krossheit erreicht hatte fügte ich grob gewürfelte Zwiebeln und Knoblauchscheiben hinzu, die ich leicht anschwitzte.
Dann fügte ich Kidneybohnen und große, weiße Bohnen hinzu.
Letztere schwammen bereits in einer Tomatensoße wodurch ausreichend Flüssigkeit hinzukam.
Was dann während des nun folgenden Köchelns verschwand wurde immer wieder mit Weizenbier aufgefüllt, welches ich zufällig grad zur Hand hatte.
Nach Gefühl / Geschmack ergänzte ich Salz/Pfeffer/Chili und wartete ansonsten einfach nur ab bis ich den Eindruck hatte, dass die Stärke aus den Bohnen die zugefügte Flüssigkeit ordentlich angedickt hatte.
Wichtig erscheint mir den Biernachschub während des Wartens sicherzustellen.
Zum Schluss sah das Ganze so aus:

 



Dazu empfehle ich kühles Bier.

PS: Das ganze war wirklich sehr lecker, es sättigt aber auch ziemlich.

Wem hilfts?

Wenn man dieser Tage so durch sein Internet blättert wird man von allerlei Meldungen aus Myanmar erschlagen, die auf das Elend der Bevölkerung nach dem Zyklon Nargis aufmerksam machen.

Man erfährt, dass die Militärführung des Landes zwar Hilfsgüter aber keine Helfer ins Land lassen will und, dass entlegene Gebiete praktisch immer noch keine Versorgung erhalten haben. Darüber hinaus gibt es allerlei Berichte wonach verdorbene Lebensmittel verteilt worden seien und ausländische Hilfslieferungen als Spenden hochrangiger Generäle ausgegeben würden. Es ist die Rede von Seuchen und verwesenden Tier- und Menschenkadavern, von Tod und Elend - kurzum: So schlimm wie es nur kommen kann.

Natürlich ist verständlich, dass man den Betroffenen helfen möchte und so haben auch viele Staaten und internationale Verbände ihre Unterstützung angeboten, sehen sich aber nun mit der Sturheit der burmesischen Militärs konfontiert, die selbst nicht unmittelbar zu leiden haben und im wesentlichen das tun was sie seit ihrer Machtergreifung getan haben: An sich selber denken und ihre Macht erhalten und ausbauen. Folglich geschieht mit Hilfslieferungen das was man schon erwarten konnte: Alles was nützlich erscheint wird abgegriffen und landet nur zum kleinsten Teil bei denen die es bitter nötig hätten.

Die Folge: Die Machtposition der Junta wird gestärkt und die Notlage der Bevölkerung nicht gelindert. Ich bin ja ein großer Freund der Ironie und ihres fiesen Verwandten dem Zynismus, aber dass man mit Hilfslieferungen die Situation bedürftiger Menschen noch weiter steigert ist an Perversion nur schwer zu überbieten.

Ich muss gestehen, ich weiß selber nicht wie man hier sinnvoll vorgehen kann, aber den Diebstahl und Misbrauch der Hilfsgüter zuzulassen, damit ein Bruchteil sein eigentliches Ziel erreicht halte ich für falsch. Ob die diversen Helfer in der Region wohl langsam Mehr daran denken jemanden zu ermorden als jemandem zu helfen? Verstehen könnte ich's, was an sich schon seltsam genug ist.

Positive Auswirkungen der Bildungskrise

  Ich kann nicht zeichnen - ergo: CAD

 

Ich habe mal mein Internet beiseite gelgt und mir Gedanken darüber gemacht wie man von der Krise in der Bildung profitieren kann.

Da oben ist das Ergebnis dieser Arbeit zu sehen: Das Bildungskraftwerk.

Ich hoffe jeder kann mit der schematischen Darstellung was anfangen.

Seltsam aus was man Energie beziehen kann... 

 

Ski heil!

Ich weiß, man soll nicht über andere Leute herziehen. Aber gilt das auch für Stilblüten? Ich bin jemand, der auch über eigene Fehler lachen kann. Man sehe mir also nach, daß ich hier ausnahmsweise über andere Pannen berichte.

Stilblüten sind etwas wunderbares. Ich meine jetzt nicht die von Schulanfängern, sondern die, die von gestandenen Medienvertretern verbrochen werden.

Bislang mein Lieblingsausfall: Schlagzeile auf der TITELseite der Saarbrücker Zeitung über unseren Ex-Finanzminister und seinen damaligen, eisernen Sparkurs: "Eichel muß hart bleiben" 

Jetzt gibts ein aktuelles Highlight:

http://www.kaunertal.com/xxl/kaunertal/de/k-events-winter/index.html

Man beachte den "Event "Ski for one" - Allerliebst!

 

Gruß an alle, der Hajö

Gastbeitrag doggy

Hallo Welt,

 

Weihnachten ist nun fast vorbei und in knapp einer Woche beginnt das neue Jahr. Es wird wahrscheinlich wieder zu schnell vorbeiziehen, wie das Jahr 2007 und die Jahre davor. Wie relativ Zeit ist weiß bestimmt jeder. Für mich schien die Zeit zwischen meinem 15 bis 18 Lebensjahr zu schleichen. Ich wollte endlich volljährig sein und alles dürfen. Frei von den elterlichen Zwängen. Ich wollte meinen Führerschein fürs Auto haben und endlich selbst fahren dürfen.

 

Die Zeit verging damals sehr sehr langsam und ich lachte immer über die "Alten" die einem sagten wie schnell die Zeit ab einem bestimmten Alter fliegen würde. Ich konnte es kaum erwarten bis es endlich soweit war .... dass ich Erwachsen wurde.

 

Nun bin ich schon eine Zeitlang Erwachsen und die "Alten" hatten recht...  Die Zeit fliegt und man kann sie kaum anhalten oder langsamer laufen lassen. Wir leben in einer hektischen Zeit. Zeit kostet Geld und man nimmt sich auch keine mehr. Man hat kaum noch Zeit für Freunde und Bekannte, für den Nachbarn zum Plausch. Eltern für ihre Kinder und Pärchen für sich selbst.

 

Mir ist das extrem aufgefallen als ich mit Fenrir am Heilig Abend bummeln war. Wir beide waren in all den Leuten diejenigen, die kaum einen Zeitdruck hatten, da wir im Grunde nichts gebraucht haben (na ja fast nichts :-) )   Um uns herum war jeder hektisch. Da wurde jeder Einkaufswagen zum nervtötenden Hindernis und die Masse an der Kasse zum roten Tuch. Extrem fiel mir das im Media Markt auf.... weder die Verkäufer noch die Kunden hatten nur ein freundliches Wort auf den Lippen. Kein Lächeln weit und breit und was zählte war noch das ultimative Geschenk zu finden. An der Kasse standen dann auch noch unendlich Leute an... und man hatte Zeit die Gesichter zu beobachten und einige Wortfetzen aufzufangen.

 

Zeit und Ruhe.... wird man auch 2008 nicht finden. Ich selbst nicht und kaum noch jemand anders ... Deswegen ist für mich Weihnachten eigentlich so ein bischen eine Insel. Die letzten zwei Tage waren ruhig... sicher gestern mit dem kochen und so ... war es dann doch ein wenig geschäftig.... aber es war eine gewisse Art von Ruhe.

 

Diese Ruhe wünsche ich Euch allen....  nicht nur für 1 oder 2 Tage im Jahr. 

Kriegt jeder was er verdient?

Wer dieser Tage, wie ich, in seinem Internet blättert, stößt zwangsläufig auf die erneut entflammte Diskussion um überzogene Managerbezüge.

Nun sind in dieser Thematik bereits viele Punkte vorgetragen worden, was mich aber keineswegs davon abhält auch noch in die Diskussion einzusteigen.

Auf der einen Seite ist natürlich klar, dass ein leitender Angestellter mehr verdienen sollte als ein "normaler Arbeiter" (was immer das sein mag) und es ist auch völlig in Ordnung, dass die Firmenleitung das höchste Gehalt im Unternehmen einstreicht. Aber: Es muss einem Vorstand auch klar sein, dass er selber "nur" ein Angestellter seiner Firma ist, nicht wirklich anders als viele andere. Wie Unmengen an Beispielen zeigen, steht oder fällt eine AG nicht mit ihrem Vorstand (oder nur in extremen Ausnahmefällen), nicht einmal mit ihrem CEO.

Auch das gerne vorgebrachte Argument der erhöhten Verantwortlichkeit ist selbstverständlich totaler Humbug, da gefeuerte Vorstände reihenweise ihren Mangel daran unter Beweis gestellt haben. Selbst diejenigen, die für Unmengen an verlorenen Arbeitsplätzen und deutliche Umsatzeinbußen verantwortlich waren, verließen ihre Posten nicht ohne gigantische Abfindungen (besser bekannt als goldene Fallschirme), ohne auch nur im geringsten für ihr Versagen einzustehen.

Der Aussage, dass geringere Managergehälter die Abwanderung ins Ausland beschleunigen würde, setze ich entgegen: Sehr gut, dann macht das so. Wenn die reine Gier das einzige Qualifikationskriterium für einen Manager ist, dann bin ich froh über sein Auswandern. Es sollte nicht schwer sein einen mindestens ebenso qualifizierten Menschen zu finden, der den Job gerne für ein geringeres Gehalt macht (einfach nur die Regeln der Globalisierung mal auf die oberen Ränge anwenden - was für die niederen Gehälter passt, muss für die hohen auch gehen, oder?).

Wir haben doch ein statistische Bundesamt. Dieses stellt für jedes Jahr das Durchschnittsgehalt der deutschen Arbeitnehmer fest (wo sich jeder immer fragt: warum krieg ich nicht so viel [derzeit ca. €38.000/Jahr]). Warum kann man nicht dies als Ansatzpunkt nehmen und sagen: Das Höchstgehalt was ein Arbeitnehmer in der BRD verdienen darf (incl. geldwertem Vorteil und Sonderzahlungen) liegt bei dem 12fachen dieses Wertes. Optional könnte man die Statistiker noch veranlassen die Bezüge der Arbeitssuchenden mit einzurechnen.

Ich sehe dadurch folgende Vorteile: Zum einen erzwingt man dadurch ein sozialeres Verhalten der Vorstände, die sich selbst nur dann stärker bereichern können, wenn es allen besser geht. Außerdem wird eine Obergrenze geschaffen, an der es nicht mehr weiter geht. Damit wird die unbegrenzte Gier eingdämmt. Gleichzeitig kann der Sozialneid, der natürlich auch eine Rolle in dieser Diskussion spielt, auf diesem Weg gemindert werden. Durch die Einsparungen fiele es den Unternehmen dann vermutlich auch leichter wieder Arbeitsplätze für einfache Tätigkeiten zu schaffen, die derzeit auf anderem Wege erledigt werden oder liegen bleiben. Durch die neu eingestellten Mitarbeiter steigt ja auch wieder der Durchschnittsverdienst und somit mittelbar das Einkommen der Geschäftsführung.

Im Gegenzug ließe sich dann sicher auch über weitere Lockerungen beim Kündigungsschutz diskutieren. Wenn man ja sicher sein kann, dass die Gesellschaftsführer kein echtes Interesse mehr an Arbeitslosigkeit haben können, fiele es den Gewerkschaften sicher deutlich leichter hier Zugeständnisse zu machen.

Kern des Gedankens ist in jedem Fall, dass eine Kopplung zwischen dem Manager und der Gesellschaft erzwungen wird (wichtig: der gesamten Gesellschaft, nicht nur der eigenen Belegschaft), da ja ganz offensichtlich die freiwillige Kontrolle und die viel beschworenen Marktmechanismen nicht funktionieren. Wir leben nunmal dem Gesetz nach in einer sozialen Marktwirtschaft, nicht in einer freien. Dies ist die Kernausrichtung unseres Staates und wir sollten uns endlich wieder daran erinnern, beziehungsweise diejenigen mit schlechtem Gedächtnis darauf stoßen.

Durchaus denkbar, dass ein Herr Akermann den Ansatz ziemlich seltsam findet.

Warum fragen die mich, frag ich mich

Während ich so gemütlich durch mein Internet blätterte, klingelte heute morgen mein Telefon. Eine junge Dame interessierte sich allem Anschein nach für meine Meinung.

Da ich ja auch nicht davor zurückschrecke selbige auf diesen Seiten öffentlich zu machen, war ich natürlich nicht abgeneigt ihr Auskunft zu erteilen. Ich gönne ja jedem Studenten die paar Euro, die er oder sie damit nebenher verdienen kann.

Dennoch fällt es mir schwer zu begreifen welchen Sinn diese Umfragen haben sollen. Wenn man mal davon absieht, dass (vermutlich) eine Menge Leute ihre Beteiligung an einer solchen Befragung verweigern, kann doch ohnehin niemals sichergestellt werden, dass diejenigen, die Rede und Antwort stehen in der Tat die Wahrheit sagen.

Ich hatte vor längerer Zeit mal ein Gespräch mit einem Mann, der mir erklärte, dass er mit größter Begeisterung immer wieder vollkommen falsche Aussagen zu seinen politischen Ansichten oder seinen Konsumplanungen zu Protokoll gebe. Er begründete dies damit, dass er darin den einzigen Weg sehe, um längerfristig den Meinungsumfragen den Garaus zu machen. Nur wenn die Umfrageergebnisse sich bei späterer Prüfung deutlich von den Erfahrungswerten unterschieden, bestünde die Chance, dass seitens der Auftraggeber deren Nutzen in Zweifel gezogen würde.

Nun könnte man dieses Vorgehen durchaus als Sabotage werten, andererseits ist es aber auch ein absolut vertretbarer persönlicher Standpunkt zu sagen: "Ich hasse Meinungsumfragen und möchte, dass sie verschwinden.". Das ironische hierbei ist folgendes: Die sogenannten Meinungsumfragen werden ihrem Namen nur sehr selten gerecht. In der Mehrzahl der Fälle handelt es sich nur um Befragungen zur Kaufplanung und zur Zufriedenheit (die meines Erachtens durch eine solche Befragung im Nachhinein erheblich sinkt), und keineswegs um die Frage nach einer echten und eventuell fundierten Meinung. Wenn man aber durch das Unterwandern der Befragung, selbige entwertet hat man eigentlich tatsächlich eine Meinung kundgetan und diese auch noch unter Beweis gestellt.

Ist es nicht seltsam, dass man jemanden zwingen kann etwas zu bekommen, was er nur behauptet zu wollen, aber eigentlich gar nicht will? 

Auch ein Weg

Weg zur Arbeit 041207

So sah das heute morgen auf dem Weg zur Arbeit aus. Mir gefiel das gerade so gut, da hab ich es mit meinem Handy geknipst.

Wer das Bild mag kann sich ja die Seite aus seinem Internet rausreißen und daheim an die Wand heften.

Gar nicht so seltsam wie man meinen könnte.

 

Wer dran glaubt...

Während ich so entspannt durchs Internet blätterte überkam mich ein Gedanke, den ich seit einiger Zeit immer wieder verfolge: Ist Kapitalismus eine Religion?

Was im ersten Moment (und vielleicht auch später noch) total blödsinnig klingt, hat bei weiterem Nachdenken doch einiges für sich. Was für eine Religion wäre das denn? Nun auf jeden Fall eine, der man leicht folgen kann.

Ein Gott, der sein eigenes Reich gar nicht erst auf das transzendente Jenseits ausdehenen will sondern sich mit der totalitären Herrschaft im Diesseits zufrieden gibt. Die Symbole seiner Herrschaft sind allgegenwärtig: €, £, ¥ und natürlich der allmächtige $ (derzeit etwas geschwächt, aber keinesfalls besiegt).

Ein Gott, der klaglos andere Götter neben sich duldet, solange ihm nur ausreichend gehuldigt wird.

Ein Gott, der keine der klassischen Sünden verurteilt, sie sogar duldet oder fördert. Der das Ego in den Vordergrund stellt und kein lästiges Sozialverhalten fordert. Du willst es? Dann nimm es dir. Es geht nicht so leicht? Dann lüg, betrüg oder stiehl um es zu bekommen. Dein Lohn wartet nicht im Nachleben auf dich sondern hier und jetzt. Die Gläubigsten sind auch die denen es gleich hier am Besten geht. Deine einzige Herausforderung? Nicht mit jemandem anlegen, der gläubiger ist als du selbst.

Die Anhänger dieser Religion errichten ihre eigenen Tempel in denen unverholen ihrem einzig wahren Gott gehuldigt wird. Die Inbrunst dieser Anbeter treibt jedem italienischen Kardinal das Gelb des Neides ins Gesicht.

Die Hohepriester dieser Religion halten in den obersten Etagen der Banken und Börsen Hof und sind dem gemeinen Volk weit entrückt in einer ganz eigenen Sphäre die einem Normalsterblichen auch nicht weniger verschlossen bleibt als das ominöse Paradies.

Angriffe auf die göttliche Macht werden mit religiösem Eifer geahndet. Menschen, die es wagen sich einem weniger rücksichtslos egoistischen Lebensweg zu verschreiben werden in einer ersten Stufe lächerlich gemacht um weitere, potentielle Ketzer abzuschrecken, und wenn dies nicht ausreicht mit aller Gewalt bekämpft. Wurde der "Kampf gegen den Terror" nicht durch den Angriff auf eines der Wahrzeichen dieser Religion ausgelöst? Sind die "Terroristen" nicht Menschen, die einem anderen Gott mehr Macht einräumen?

Man kann es drehen wie man will: Geld regiert die Welt - seltsame Welt.