Schöpfungstheorie 9 - Waffe

Am Anfang waren Twerugol und Dietma'Ar, zwei göttliche aber auch sehr streitsüchtige Wesen. Einmal ging ihr Streit so weit, dass sie sich gegenseitig nach dem Leben trachteten.

Das ist der Anbeginn unserer Zeit. Twerugol wollte Dietma'Ar endültig den Garaus machen und schuf zu diesem Zweck eine heimtückische Waffe die Dietma'Ar töten sollte, die Erde.

Zweck dieser Waffe ist es Dietma'Ar zu verletzen und seine Wunde zu vergiften. Um diese Infektion zu erreichen, belebte Twerugol die Erde. Wird die Erde auf Dietma'Ar geschleudert, sollen sich die Menschen durch die Wunde in Dietma'Ar ausbreiten und ihn von innen zerstören. Als Belohnung dürfen wir dann auf und in Dietma'Ars Körper weiterleben und seine göttliche Materie in uns aufnehmen, was uns selbst zu kleinen göttlichen Wesen machen wird. Unsere Belohnung für einen fast ewigen Krieg, den wir vorher zu bestreiten haben werden.

Soweit die sehr kurze Zusammenfassung der Geschichte.

Der Streit zwischen den Beiden dauert, wie gesagt, schon ewig und Dietma'Ar hat auch von Twerugols Waffe erfahren und sich entsprechend gegen Sie versucht zu schützen. Twerugol hat daraufhin die Erde immer weiter verbessern müssen. Das erklärt, was wir als Evolution kennen.

Auch erklärt wird unsere kriegerische Natur und der hemmungslose Umgang mit unserer Erde. Je kaputter, desto schlechter für Dietma'Ar.

Dietma'Ar ist es auch gelungen Agenten auf der Erde einzusetzen um sich zu schützen. Aber auf die Hippies und Ökos hört ja, Gott sei Dank (sic!), eh niemand.

 

Betrachtet man das Leben genauer, stellt man fest, dass sich Twerugols Plan in allen Ebenen des Lebens wiederspiegelt. Dieser wunderbar logische Beweis Gottes macht jede wissenschaftliche Debatte überflüssig.

 

Schöpfungstheorie 5 - Kinderspiel

Tatsächlich verhält es sich so, dass Gott die Erde als Spielzeug für seine zwei Kinder geschaffen hat.

Es handelt sich dabei um eine Art göttlichen Brummkreisel der durch das göttliche Kinderzimmer saust.

Die Erde gefiel Gottes Kindern und sie spielten häufig mit ihr. Da Kinderhände aber klebrig sind, wurde auch die Erde mit der Zeit immer klebriger und das war gut, denn so blieb auf ihr der Staub, von unter dem göttlichen Kinderbett, kleben, was heute unsere Wolken sind. Aus Matsche und Sand aus dem göttlichen Spielplatz wurden unsere Berge und Täler. Spucke und Limo sind unsere Gewässer. Und aus den Hautschuppen der Kinder entstand dann schließlich das Leben mit dem Menschen an seiner Spitze, genau so wie Gott es von Anfang an geplant hatte. 

Das Kinderzimmer ist nun etwas aufgeräumter und Gottes Kinder nehmen die Erde nicht mehr so oft in die Hand, um sie nicht zu beschädigen, denn sie wissen um das, was sie geschaffen haben. Stattdessen zieht die Erde nun in dem Zimmer iher Kreise, verfolgt von den bewundernen Blicken der Kinder. 

Für uns Menschen ist das göttliche Haus nicht sichtbar, unsere Augen würden an dem Glanz verbrennen. Aber manchmal, nachts am Himmel, kann man ein Leuchten sehen, von unseren 'Wissenschaftlern' fälschlicherweise als Supernovae bezeichnet, was aber nichts anderes ist als die Freude in den Augen Gottes Kinder, unserer Ahnen.

 

Ich bin gerne bereit diese Theorie in einer wissenschaftlichen Debatte weiter zu erörtern.

xkcd

Huhu,

 

Hier ist ja jetzt auch schon eine kleine Weile nichts mehr reingeschrieben worden.

Ich möchte da jetzt auch nicht großartig den Klassenstreber spielen, sondern nur kurz auf eine wunderschöne Seite hinweisen.

Hinweis: www.xkcd.com

Dort sind immer wieder mal ganz schöne Strichmännchencomics zu finden. Üblicherweise drei Neue pro Woche und manche, so wie der Heutige, sind einfach richtig gut.

 

Link zur Seite:
 




In zehn Schritten zu einer besseren Welt (eventuell): Eins

Ich durchblättere mein Internet nicht mehr, ich habe es einfach auswendig gelernt. Und was neu dazu kommt wird gebookmarkt.
So überrascht es mich wenig, dass diese Welt eine seltsame ist.

En detail wird das an dieser Stelle von Fenrir recht plausibel dargelegt. Aber wie reagiert man jetzt auf diese seltsame Welt.
Vielleicht wird man einfach selbst seltsam. Nur, wie soll das gehen? Wie um Himmels Willen werde ich von Ottonormalfritz zu einem seltsamen Menschen.

Übung Nummer Eins:

Als erstes brauche ich ein Tier, einen treuen Begleiter im rauen Alltag. Jemand der mir in die Socken pinkelt und Löcher in die Schuhe frisst. Bald ist ja wieder Schneematschzeit. Ein Haustier also. Soweit so gewöhnlich. Halb Deutschland ist Tierhalter und angetrieben durch tausende von Tierdokus werden wohl, gerade jetzt zu Weihnachten, noch ein paar Millionen dazu kommen. Ich habe, nebenbei bemerkt, schonmal damit angefangen im örtlichen Tierheim Platz zu schaffen, ein Tier mitgenommen und eine kleine Spende dagelassen. Weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der zu erwartenden Tierflut nach Weihnachten, wenn die lieben Kleinen merken, dass das alles im Fernsehen viel lustiger und einfacher ausgesehen hat. Nun, die Kinder können nichts dafür, denn sie wissen nicht was sie tun, den Eltern gehört allerdings ihr Taschengeld abgenommen. Ich schweife ab...
Also, das Tier ist angeschafft, ich bin aber weiterhin äußerst normal. Fangen wir also an mit dem Tier zu reden. Zum Beispiel über Mathematik.

Hallo Hund, und mal und gibt und.
Ohne mal Ohne gibt auch und.
Und mal ohne gibt allerdings ohne.

Zumindest mein Haustier könnte jetzt anfangen mich seltsam zu finden. Es ist nämlich gar kein Hund. Aber auch ein Tier braucht Unterhaltung und warum sollte ich es nicht mal mit tieferer Mathematik versuchen. Das ganze ist aber auch nur eine Übung. Als nächstes rede ich dann mit meiner Zahnbürste. Hab ich heute morgen schon gemacht. Ich bin ins Bad gekommen und habe sie gleich und mit aufrichtigem Bedauern gefragt: Warum denn so geknickt?

Es sind nur kleine Schritte, aber man muss bereit sein den Weg zu gehen um den Ödnissen des Alltags zu entgehen und sich der seltsamen Welt anzunähern, als ganz normaler seltsamer Mensch. Denn vielleicht ergibt seltsam mal seltsam ja wieder normal.

Ich habe da übrigens was ganz interessantes im Internet gesehen. Muss ich mir gleich mal bookmarken.